Biografie
Marja Burchard ist Multiinstrumentalistin, Komponistin und Performance - Künstlerin. Sie arbeitet und lebt in München.
Sie ist im Musikkosmos der Gruppe Embryo aufgewachsen und hatte von klein auf Klavierunterricht von ihrem Vater Christian Burchard sowie von dem Jazzpianisten Mal Waldron und bereiste mit ihren Eltern im Rahmen der Embryotourneen Länder wie Japan, Ägypten und Marokko.
Seit 2016 leite sie das Musikkollektiv Embryo, welches ihr Vater 1969 gegründet hat und in welchem sie, seit sie 11 Jahre alt ist, mitspielt.
Von 2005 – 2010 studierte sie Ethnologie, Musikwissenschaften und slawische Philologie an der Ludwig Maximilians Universität in München.
Von 2010 – 2015 tourte Marja Burchard als Musikerin mit dem „Antagon Theater“ aus Frankfurt. Sie komponierte hierfür die Musik für das Stück „Faust III" und tourte mit ihnen, vor allem mit dem Stück "Time Out", nach Braslien, Russland und Rumänien.
Sie komponierte für unterschiedliche Musikkollektive wie „Radio Citizen“, „Jisr“, „Express Brass Band“, „Karl Hektor and the Malcouns“, „Seféria“, für den belgischen Saxofonisten „Pierrick Pedron“ u.a., in welchen sie auch als Multiinstrumentalistin mitwirkte und mitwirkt.
2018 komponierte und inszenierte sie die Musik für „Kill the Audience“ von Rabih Mroué an den Kammerspielen.
2018 und 2019 komponierte sie die Musik für das Figurentheater „Theater Ananas“ in München für die Stücke „Teilen Teilen“ und „Knusper Knäuschen“ sowie für den „Schusch“ im „Teatrul Gong“ in Sibiu in Rumänien.
Marja Burchard bereiste für längere Zeit Länder wie Pakistan, Indien, Bangladesh, Sri Lanka, Marokko, Japan, China, Türkei, Ägypten, Mali, Senegal, Guinea u.a. um mit Musiker*innen und Künstler*innen vor Ort zusammen zu arbeiten.
Seit 2013 performt sie als Solo Musikerin mit der Tänzerin Anna Orkolainen aus Finnland. Gemeinsam bespielten sie mit selbst kreierten Stücken wie „Porotanssi“, „Regentrude“ oder „Spiderweb“ unterschiedliche internationale Theater und Festivals, u.a. auch bei dem Clown Slava Polunin (Bekannt durch seine „Snowshow“).
Seit 2016 ist Marja Burchard Teil der Szene für improvisierte Musik, sowie des MMI Festivals.
Seit 2016 leitet Marja Burchard gemeinsam mit Wolfi Schlick das Community Orchester in Tradition der „Community Music“ aus England und arbeitet Epochenweise an Schulen.
Seit 2020 spielt und komponiert Burchard für Kirchenorgel.
2023 wurde Marja Burchard vom Goethe Institut nach Kolkata eingeladen, wo sie gemeinsam mit der Eektronik - Künstlerin „Polygonia“ einen Workshop über Ambientmusik für Frauen leitete.
2024 wurde sie gemeinsam mit der Gruppe Embryo nach Izmir, Alexandria und Kairo eingeladen, um dort Konzerte und Workshops zu geben.
Seit 2018 komponiert und produziert Marja Burchard Filmmusik.
Auszeichnungen:
2023 wurde Burchard mit dem Förderpreis Musik der Landeshauptstadt München ausgezeichnet.
2024 bekam sie beim Hessischen Filmpreis den Sonderpreis der Jury für ihre Musik für den Film Shahid von Narges Kalhor.
2025 bekam sie den Preis für die beste Filmmusik 2024 von dem Verband der deutschen Filmkritik für den Film Shahid von Narges Kalhor.
Nominierungen:
2022 wurde sie für die „beste Filmmusik“ im Rahmen des Dokfest München für den Film „Sound of my Own“ von Rebecca Zehr nominiert.
2026 wurde sie für die „beste Filmmusik“ im Rahmen des Dokfest München für den Film „When Pigs Fly“ von Denise Riedmayr nominiert.